Kategorie: Podcast

  • Podcast als Vertriebstool: So baust du Vertrauen vor dem ersten Gespräch auf

    Podcast als Vertriebstool: So baust du Vertrauen vor dem ersten Gespräch auf

    Lesedauer 4 Minuten

    Du kannst heute mehr Leads generieren als je zuvor – und trotzdem fühlt sich das erste Gespräch oft wie ein Kaltstart an. Der potenzielle Kunde kennt deinen Namen, vielleicht dein Unternehmen, aber nicht deine Denkweise. Du weißt umgekehrt wenig darüber, wie ernst sein Interesse ist. Das Ergebnis: Entweder pitchst du zu früh oder ihr bleibt zu lange im Unverbindlichen.

    Genau hier setzt ein Podcast als Vertriebstool an. Nicht als Marketingkanal, nicht als Reichweitenmaschine, sondern als Instrument, um Vertrauen aufzubauen, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet. Wer das sauber nutzt, verschiebt den Startpunkt des Verkaufsprozesses deutlich nach vorne – in Richtung Beziehung, Klarheit und Erwartungshaltung.

    Mehr dazu auch in der aktuellen Folge im Irgendwas mit Vertrieb Podcast (Folge 117)

    Warum Vertrauen vor dem ersten Gespräch zum Engpass geworden ist

    Der klassische Vertriebsprozess geht implizit davon aus, dass Vertrauen im Gespräch entsteht. Diese Annahme ist überholt. In der Praxis zeigt sich seit Jahren ein anderes Bild: Kunden wollen vorab verstehen, nicht im Call überzeugt werden.

    Dafür gibt es drei strukturelle Gründe.

    1. B2B-Käufer informieren sich eigenständig, lange bevor sie sprechen wollen. Sie wollen selbst entscheiden, wann sie reden – und mit wem. Für den Vertrieb bedeutet das: Wer in dieser Phase nicht präsent ist, existiert faktisch nicht.
    2. Kompetenz wird heute über Perspektive bewertet, nicht über Präsentationen. Wer nur erklärt, was er tut, baut weniger Vertrauen auf als jemand, der zeigt, wie er denkt.
    3. Die meisten potenziellen Kunden sind aktuell nicht kaufbereit. Vertrauen entsteht also nicht im Verkaufsfenster, sondern lange davor.

    Ein Podcast passt exakt in diese Realität: Er erlaubt Orientierung, ohne zu fordern. Nähe, ohne zu verkaufen. Haltung, ohne Pitch.

    Podcast im Vertrieb ist kein Kanal – sondern ein Vertrauensverhalten

    Ein zentraler Denkfehler vieler Unternehmen ist, Podcast als „weiteren Kanal“ zu betrachten. Kanäle brauchen Redaktionspläne, Abstimmungen und Budgets. Vertrauen braucht etwas anderes: Konsistenz und Persönlichkeit.

    Im B2B-Vertrieb entsteht täglich relevanter Stoff:

    • Gespräche mit Kunden

    • wiederkehrende Einwände

    • typische Entscheidungsdynamiken

    • Missverständnisse, die sich ständig wiederholen

    Ein Podcast kann genau daraus entstehen. Nicht als Hochglanzformat, sondern als strukturierte Verlängerung realer Vertriebserfahrung. Der entscheidende Unterschied zu anderen Content-Formaten: Stimme transportiert Haltung. Und Haltung ist die eigentliche Währung von Vertrauen.

    Warum „aufwendig“ das falsche Kriterium ist

    In vielen Organisationen endet die Diskussion beim gleichen Punkt: Podcast klingt interessant, aber zu aufwendig. Technik, Schnitt, Veröffentlichung, Abstimmung mit Marketing.

    Genau diese Denke verhindert den eigentlichen Nutzen. Denn das, was Podcasts im Vertrieb wirksam macht, ist nicht Perfektion, sondern Wiedererkennbarkeit. Ein Podcast muss nicht makellos sein. Er muss stimmig sein.

    Je stärker ein Podcast geglättet wird, desto größer ist die Gefahr, dass er beliebig wirkt. Und Beliebigkeit ist der Tod von Vertrauen.

    Warum ein Podcast oft besser wirkt als ein Pitch-Deck

    Im B2B ist es üblich, nach Gesprächen Präsentationen zu verschicken. Rational betrachtet sinnvoll – praktisch oft wirkungslos.

    Der Grund ist simpel: Präsentationen verlangen Aufmerksamkeit, Podcasts bekommen sie.

    Ein Podcast:

    • kann nebenbei konsumiert werden

    • erzeugt Nähe durch Stimme

    • erklärt Zusammenhänge statt sie aufzuzählen

    • schafft Vertrautheit über Zeit

    Ein Pitch-Deck erklärt, was du anbietest.
    Ein Podcast zeigt, wie du denkst.

    Vertrauen ist kein Soft-Faktor – sondern ein messbarer Hebel im Vertrieb

    Vertrauen wird im Vertrieb oft als etwas „Weiches“ betrachtet. Etwas, das man zwar braucht, aber schwer greifen kann. In der Praxis ist Vertrauen jedoch einer der entscheidendsten Performance-Treiber – gerade im B2B mit längeren Sales-Zyklen.

    Fehlt Vertrauen früh im Prozess, entstehen typische Symptome:

    • Gespräche bleiben oberflächlich

    • Entscheider halten Informationen zurück

    • Buying Center bleiben unsichtbar

    • Entscheidungen werden vertagt

    Das hat nichts mit mangelnder Kompetenz zu tun, sondern mit fehlender Orientierung. Kunden wissen schlicht noch nicht, wie sie dich einordnen sollen.

    Ein Podcast greift genau hier ein. Er wirkt vor dem eigentlichen Verkaufsprozess – in einer Phase, in der klassische Vertriebsmaßnahmen kaum Zugang haben. Wer regelmäßig gehört wird, wird gedanklich einsortiert: als relevant, als reflektiert, als jemand, der die Realität versteht.

    Vertrauen entsteht nicht durch Argumente, sondern durch Wiederholung und Konsistenz. Stimme, Sprache und Denklogik formen über Zeit ein klares Bild – und verschieben die Ausgangslage des ersten Gesprächs massiv.

    Checkliste: Wann ein Podcast im Vertrieb wirklich Sinn ergibt

    Ein Podcast ist kein Selbstzweck. Er entfaltet Wirkung nur unter bestimmten Bedingungen.

    Ein Podcast als Vertriebstool ist sinnvoll, wenn …

    • dein Angebot erklärungsbedürftig ist

    • Vertrauen wichtiger ist als der Preis

    • deine Deals längere Entscheidungszyklen haben

    • du immer wieder dieselben Fragen beantworten musst

    • Follow-ups aktuell aus PDFs oder Präsentationen bestehen

    • du klare Meinungen und Prinzipien hast

    Treffen mehrere Punkte zu, kann ein Podcast zum zentralen Vertrauensinstrument werden.

    So gehst du vor: Podcast gezielt als Vertriebshebel nutzen

    Schritt 1: Definiere den Vertrauensauftrag
    Nicht: „Was erzählen wir?“
    Sondern: Was soll jemand über uns glauben, nachdem er uns gehört hat?

    Schritt 2: Nutze reale Gespräche als Themenquelle
    Einwände, Missverständnisse und typische Entscheidungsfragen liefern Stoff für Monate.

    Schritt 3: Baue zuerst Routine, dann Reichweite
    Bevor Gäste eingeladen werden, braucht es Sicherheit im eigenen Format.

    Schritt 4: Integriere den Podcast in den Vertriebsalltag
    Als Vorbereitung, Follow-up, Beziehungspflege oder Kontextgeber.

    Warum Authentizität im KI-Zeitalter an Wert gewinnt

    Je mehr Inhalte automatisiert entstehen, desto wichtiger wird Konsistenz zwischen Eindruck und Realität. Ein Podcast erzeugt ein klares Bild von Tonfall, Sprache und Haltung.

    Ist dieses Bild nicht deckungsgleich mit dem realen Gespräch, entsteht Irritation. Genau deshalb ist ein zu stark künstlich geglätteter Podcast riskant. Vertrauen entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Wiedererkennbarkeit.

    Zahlen, die zeigen, warum Vertrauen vor dem Gespräch entsteht

    Eine Gartner-Studie zeigt, dass rund 61 % der B2B-Käufer eine überwiegend vertriebsfreie Buying Experience bevorzugen. Entscheider wollen Informationen und Einordnung, ohne frühzeitig mit einem Verkäufer zu sprechen.

    Eine Studie von Edelman und LinkedIn kommt zu dem Ergebnis, dass 73 % der B2B-Entscheider Thought Leadership als vertrauenswürdiger einschätzen als klassische Marketingmaterialien.

    Ergänzend zeigt eine Analyse des Ehrenberg-Bass-Instituts, dass rund 95 % des Marktes zu einem gegebenen Zeitpunkt nicht aktiv kaufbereit sind. Vertrauen entsteht also lange vor dem Kaufimpuls – genau dort, wo ein Podcast ansetzt.

    Typische Fehler beim Einsatz von Podcasts im Vertrieb

    • zu breit gedacht

    • zu perfekt geplant

    • zu früh in Interviews gegangen

    • zu stark marketinggetrieben

    Wenn ein Podcast keinen klaren Vertriebsjob hat, verpufft er.

    Fazit: Vertrauen entsteht vor dem Gespräch – oder gar nicht

    Ein Podcast als Vertriebstool ist keine Content-Spielerei. Er ist Vertrauensarbeit.
    Er verschiebt den Startpunkt des Verkaufsprozesses von „erklären müssen“ zu „verstanden werden“.

    Wer diesen Ansatz konsequent verfolgt, erlebt:

    • bessere Erstgespräche

    • weniger Grundsatzdiskussionen

    • mehr Substanz im Prozess

    • stabilere Kundenbeziehungen

    Vertiefende Inhalte findest du im B2B-Vertrieb Podcast.
    Zum fachlichen Austausch rund um Podcastformate im B2B lohnt sich außerdem die Vernetzung mit Leif Ahrens:
    https://www.linkedin.com/in/leifahrens

  • Erfolgreiche Telefonakquise im B2B: Wie sie heute wirklich funktioniert

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B: Wie sie heute wirklich funktioniert

    Lesedauer 2 Minuten

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B

    Wie Telefonakquise heute wirklich funktioniert

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B hat ein hartnäckiges Imageproblem. Viele verbinden erfolgreiche Telefonakquise im B2B noch immer mit Drückerkolonnen, aggressiven Skripten und Verkaufsdruck. Dabei zeigt die Praxis längst ein anderes Bild. In dieser Folge des Irgendwas mit Vertrieb Podcast sprechen wir darüber, wie erfolgreiche Telefonakquise im B2B heute wirklich funktioniert – als ehrliche Beziehungspflege am Telefon.

    Zu Gast ist Christiana Kunzner-Brand, die seit Jahren zeigt, dass erfolgreiche Telefonakquise im B2B nichts mit Lautstärke zu tun hat, sondern mit Haltung, Gesprächsführung und echtem Interesse.

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    Die Episode macht deutlich: Erfolgreiche Telefonakquise im B2B ist kein Verkaufstrick, sondern ein Gesprächsangebot auf Augenhöhe.

    Warum erfolgreiche Telefonakquise im B2B oft falsch verstanden wird

    In vielen Unternehmen scheitert erfolgreiche Telefonakquise im B2B nicht am Kanal, sondern an der eigenen Erwartungshaltung. Telefonakquise wird mit hoher Schlagzahl, starren Leitfäden und frühem Pitch gleichgesetzt.

    Typische Symptome, die erfolgreiche Telefonakquise im B2B verhindern:

    • zu viel Fokus auf Quantität statt Gesprächsqualität
    • starre Skripte ohne echtes Zuhören
    • Abschlussdruck im Erstkontakt
    • Angst vor Ablehnung auf beiden Seiten

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B funktioniert anders: Sie beginnt mit Neugier statt Erwartung.

    Wie erfolgreiche Telefonakquise im B2B heute funktioniert

    Der Kern erfolgreicher Telefonakquise im B2B ist überraschend einfach. Es geht nicht darum, zu überzeugen, sondern zu verstehen. Wer erfolgreiche Telefonakquise im B2B betreibt, stellt Fragen, hört zu und lässt dem Gesprächspartner jederzeit die Kontrolle.

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B zeichnet sich dadurch aus, dass:

    • kein Produkt gepitcht wird
    • der Kontext des Gegenübers im Fokus steht
    • das Gespräch offen begonnen wird
    • der nächste Schritt gemeinsam definiert wird

    So wird erfolgreiche Telefonakquise im B2B vom Verkaufsversuch zur echten Kontaktaufnahme.

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B braucht Beziehung statt Skript

    Ein zentrales Learning aus der Folge: Skripte verhindern oft erfolgreiche Telefonakquise im B2B. Sie geben Sicherheit, nehmen aber Präsenz. Erfolgreiche Telefonakquise im B2B lebt davon, im Moment zu sein und auf Signale einzugehen.

    Beziehungsorientierte Telefonakquise bedeutet:

    • Fragen stellen statt Argumente liefern
    • Pausen zulassen
    • keine Einwände „behandeln“
    • echte Gespräche führen

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B entsteht dort, wo Vertrauen vor Tempo steht.

    Warum Druck erfolgreiche Telefonakquise im B2B zerstört

    Druck ist der größte Feind erfolgreicher Telefonakquise im B2B. Er entsteht durch Ziele, KPIs und innere Erwartungen – und wird sofort wahrgenommen. Erfolgreiche Telefonakquise im B2B funktioniert deshalb besser, wenn der Abschluss nicht das Ziel des Erstgesprächs ist.

    Stattdessen gilt für erfolgreiche Telefonakquise im B2B:

    • Der Erstkontakt dient dem Kennenlernen
    • Der nächste Schritt ist wichtiger als der Abschluss
    • Vertrauen schlägt Geschwindigkeit

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B ist langfristige Beziehungsarbeit mit Struktur.

    Typische Fehler, die erfolgreiche Telefonakquise im B2B verhindern

    • zu früh über Lösungen sprechen
    • Einwände argumentativ bekämpfen
    • Gespräche kontrollieren wollen
    • Erfolg nur an Terminen messen

    Diese Muster stehen erfolgreicher Telefonakquise im B2B systematisch im Weg.

    Fazit: Erfolgreiche Telefonakquise im B2B beginnt mit Haltung

    Erfolgreiche Telefonakquise im B2B ist keine Technikfrage, sondern eine Haltungsfrage. Wer Beziehung vor Pitch stellt, führt bessere Gespräche, baut nachhaltigere Pipeline auf und verkauft am Ende erfolgreicher.

    Nächste Schritte:

    • Reflektiere deine Haltung vor dem nächsten Anruf
    • Reduziere Erwartungsdruck im Erstkontakt
    • Höre dir die komplette Folge des Irgendwas mit Vertrieb Podcast an und überprüfe deine eigene Telefonakquise
  • Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb

    Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb

    Lesedauer 2 Minuten

    Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb: Wie Vertriebsleiter richtig priorisieren

    Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb ist keine akademische Diskussion, sondern eine echte Führungsentscheidung. Viele Vertriebsteams jagen permanent neuen Logos hinterher – und verlieren dabei das größte Wachstumspotenzial aus den Augen. In dieser Folge des Irgendwas mit Vertrieb Podcast sprechen wir darüber, warum Retention für moderne B2B-Vertriebsleiter immer wichtiger wird und wie eine saubere Priorisierung aussieht.

    Zu Gast ist Thomas Hofstätter, erfahrener B2B-Vertriebsleiter, der aus der Praxis erklärt, warum Wachstum nicht automatisch mit Neukunden beginnt.

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    Die Episode stellt eine zentrale Frage, die sich viele Führungskräfte zu selten ehrlich beantworten: Wo entsteht im B2B-Vertrieb eigentlich der größte Hebel – bei neuen Kunden oder bei bestehenden?

    Warum Bestandskunden im B2B-Vertrieb systematisch unterschätzt werden

    Neukundenakquise ist sichtbar, messbar und fühlt sich nach Wachstum an. Bestandskundenarbeit dagegen passiert oft im Hintergrund – obwohl sie in vielen B2B-Unternehmen stabiler, planbarer und profitabler ist.

    Bestandskunden bringen:

    • kürzere Sales-Zyklen
    • höheres Vertrauen
    • bessere Abschlussquoten
    • größeres Cross- und Upsell-Potenzial

    Trotzdem fehlt in vielen Organisationen eine klare Retention-Strategie. Verantwortung ist unklar verteilt, Prozesse sind nicht definiert und Erfolge werden kaum aktiv gesteuert.

    Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb strategisch priorisieren

    Die zentrale Erkenntnis aus dem Gespräch: Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um die richtige Reihenfolge.

    Moderne Vertriebsführung bedeutet:

    • Neukundenakquise gezielt steuern statt blind skalieren
    • Bestandskunden als eigenen Wachstumskanal betrachten
    • Retention bewusst als Führungs- und Strukturthema verankern

    Vertriebsleiter müssen entscheiden, wo Zeit, Ressourcen und Aufmerksamkeit investiert werden – und das nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Wirkung.

    Retention ist keine Aufgabe für „nebenbei“

    Ein häufiger Fehler: Bestandskunden werden betreut, solange „noch Zeit ist“. Erst wenn Umsätze wegbrechen, wird reagiert.

    Im Podcast wird klar: Retention braucht genauso klare Prozesse wie Neukundengewinnung – inklusive Verantwortlichkeiten, KPIs und Regelterminen.

    Wer Bestandskunden systematisch entwickelt, schafft:

    • stabilere Forecasts
    • geringere Abhängigkeit von Lead-Volumen
    • nachhaltigeres Wachstum

    Was moderne B2B-Vertriebsleiter anders machen

    Ein moderner B2B-Vertriebsleiter denkt nicht in Kanälen, sondern in Wertschöpfung. Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie viele Neukunden brauchen wir?“

    Sondern:

    „Wo entsteht für unsere Kunden und für uns der größte Mehrwert?“

    Daraus ergibt sich automatisch eine andere Priorisierung zwischen Bestandskunden und Neukunden – und eine klarere Vertriebsstrategie.

    Typische Denkfehler bei Bestandskunden und Neukunden

    • Neukunden werden überbewertet, weil sie leichter messbar sind
    • Bestandskunden gelten als „sicher“, obwohl sie es nicht sind
    • Retention wird als Service-Thema statt als Vertriebsthema gesehen
    • Vertriebsleiter fokussieren Aktivität statt Wertbeitrag

    Diese Denkfehler kosten langfristig Wachstum und Stabilität.

    Fazit: Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb ist eine Führungsfrage

    Bestandskunden vs. Neukunden im B2B-Vertrieb strategisch zu priorisieren heißt, Verantwortung zu übernehmen. Wer Retention ernst nimmt, denkt Vertrieb ganzheitlicher – und langfristiger.

    Nächste Schritte:

    • Analysiere, wo dein größter Umsatzhebel aktuell liegt
    • Definiere klare Verantwortlichkeiten für Bestandskunden
    • Hör dir die komplette Folge des Irgendwas mit Vertrieb Podcast an und reflektiere deine eigene Priorisierung
  • Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement

    Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement

    Lesedauer 3 Minuten

    Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement: Wer führt hier eigentlich wen?

    Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement klingt gut – scheitert aber in der Praxis oft an alten Denkmustern. Viele Vertriebsleiter schwanken zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Forecast-Druck und Coaching-Anspruch. In dieser Folge des Irgendwas mit Vertrieb Podcast sprechen wir genau darüber: Wer führt hier eigentlich wen – Vertriebsleiter oder Account Executive?

    Zu Gast ist Ben Bauer, Sales Director mit langjähriger Führungserfahrung in komplexen B2B-Setups.

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    Die Folge räumt mit einem zentralen Missverständnis auf: Gute Vertriebsführung bedeutet nicht, alles zu steuern – sondern die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Performance überhaupt entstehen kann.

    Warum klassische Vertriebsführung oft in Micromanagement endet

    Viele Führungskräfte sind fachlich stark aus dem Vertrieb herausgewachsen. Genau das wird ihnen später zum Verhängnis. Denn wer selbst jahrelang erfolgreich verkauft hat, neigt dazu, Gespräche „besser“ führen zu wollen, Deals im CRM zu kommentieren, Forecasts operativ nachzuschärfen und Verantwortung unbewusst zurückzuholen.

    Das Ergebnis: Account Executives reagieren mit Anpassung statt Ownership. Performance wird kurzfristig stabilisiert, langfristig aber abgebaut.

    Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement beginnt deshalb mit einer unbequemen Erkenntnis: Kontrolle fühlt sich produktiv an – ist es aber nicht.

    Führung im Vertrieb heißt: Rolle klären, nicht Aufgaben übernehmen

    Ein zentrales Thema der Episode ist die saubere Rollentrennung zwischen Vertriebsleiter und AE.

    Die Kernfrage

    Nicht: Wie verkaufe ich besser als mein Team?
    Sondern: Was braucht mein Team, um selbst besser zu verkaufen?

    Das bedeutet:

    • Der Vertriebsleiter verantwortet Rahmen, Prioritäten und Klarheit.
    • Der AE verantwortet Deals, Accounts und Entscheidungen.

    Sobald diese Grenze verschwimmt, entsteht Micromanagement – selbst mit guten Absichten.

    Moderne Vertriebsführung ohne Micromanagement braucht klare Leitplanken

    Loslassen funktioniert nicht ohne Struktur. Freiheit ohne Richtung erzeugt Chaos, nicht Performance. In der Praxis bewähren sich drei Leitplanken:

    1) Ergebnis statt Aktivität führen

    Calls, Mails und Touchpoints sind Mittel – keine Ziele. Moderne Führung misst Fortschritt im Sales-Prozess, Qualität von Opportunities und Klarheit im nächsten Schritt. Nicht die Anzahl der To-dos, sondern deren Wirkung.

    2) Coaching vor Korrektur

    Der Reflex, direkt Lösungen vorzugeben, ist verständlich – aber kontraproduktiv. Besser ist ein Coaching-Ansatz: Fragen statt Ansagen, Hypothesen statt Bewertungen, Reflexion statt Rechtfertigung. So bleibt Ownership beim AE – und Entwicklung wird möglich.

    3) Vertrauen systematisch aufbauen

    Vertrauen ist kein Soft Skill, sondern ein Führungsinstrument. Es entsteht durch klare Erwartungen, transparente Entscheidungen und konsistentes Verhalten. Wer Vertrauen nur einfordert, aber nicht strukturell ermöglicht, landet zwangsläufig im Micromanagement.

    Wer führt wen? Die Verantwortung liegt nicht da, wo viele denken

    Ein spannender Punkt aus dem Gespräch: Top-Performer brauchen weniger operative Führung, aber mehr strategische Klarheit. Das heißt konkret: Ziele sauber übersetzen, Prioritäten vorgeben, Blockaden entfernen.

    Nicht jeder Deal muss geführt werden – aber jedes Teammitglied braucht Orientierung. Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement verschiebt den Fokus weg vom einzelnen Abschluss hin zum System, in dem Abschlüsse entstehen.

    Typische Anti-Patterns in der Vertriebsführung

    In der Folge werden mehrere Muster deutlich, die Teams langfristig ausbremsen:

    • Forecast-Calls als Verhör statt als Entscheidungsgrundlage
    • „Ich mach das mal schnell selbst“-Mentalität
    • KPI-Fixierung ohne Kontext
    • Führung über Druck statt über Klarheit

    Diese Muster sind nicht böse gemeint – aber teuer. Sie kosten Motivation, Geschwindigkeit und Verantwortung.

    Fazit: Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement ist eine Führungsentscheidung

    Wer heute erfolgreich Sales-Teams führen will, muss akzeptieren: Nicht alles, was kontrollierbar ist, sollte kontrolliert werden. Moderne Vertriebsführung im Vertrieb ohne Micromanagement heißt, Verantwortung bewusst dort zu lassen, wo sie hingehört – beim Vertrieb.

    Nächste Schritte:

    • Prüfe in deinen nächsten Forecast- oder Pipeline-Meetings, wo du führst und wo du steuerst.
    • Ersetze operative Eingriffe durch bessere Fragen.
    • Hör dir die komplette Folge an und vernetze dich bei Bedarf mit Ben Bauer.
  • Was dir niemand über moderne Neukundenakquise im B2B sagt

    Was dir niemand über moderne Neukundenakquise im B2B sagt

    Lesedauer 4 Minuten

    Was dir niemand über moderne Neukundenakquise im B2B sagt – aber jeder erfolgreiche Vertriebler:in weiß

    Die meisten B2B-Teams kämpfen heute mit denselben Problemen: volle Postfächer, ausgenudelte Outreach-Methoden, sinkende Antwortquoten und ein Vertriebsalltag, der eher nach Reaktion als nach Strategie aussieht. Genau deshalb wird die Neukundenakquise im B2B wieder zu einer der entscheidenden Kompetenzen im Mittelstand.

    In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Andreas Kaldewey über Systeme, Psychologie und praktische Vorgehensweisen, die Teams sofort umsetzbar machen.

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    Der Fokus: Wie gelingt erfolgreiche Neukundenakquise B2B Vertrieb für den Mittelstand – trotz langer Sales-Cycles, komplexer Buying Center und hohem Zeitdruck?

    Warum Neukundenakquise im B2B wieder zur Königsdisziplin wird

    Viele Teams unterschätzen immer noch, wie stark sich die Neukundenakquise verändert hat. Während Outreach früher Masse war, braucht B2B heute Präzision. Hyperpersonalisierung ist ein Wettbewerbsvorteil – aber sie bringt ein Problem mit:

    Wie schafft man Personalisiertheit UND Effizienz gleichzeitig?

    Aus dem Gespräch mit Andreas wird klar: Erfolgreiche Teams meistern diesen Spagat nicht durch „mehr Aktivität“, sondern durch bessere Systeme, klare Rollouts und eine wiederholbare Methodik.

    Der Big Shift im Mittelstand

    • Entscheider reagieren kaum noch auf Standard-Outreach
    • KI und Automatisierung erzeugen mehr Lärm, nicht mehr Qualität
    • Sales-Zyklen werden länger, Buying Center größer
    • Vertriebsmitarbeiter sind teuer – Effizienz ist geschäftskritisch

    Dazu kommt: Onboarding, Enablement und Prozesse sind in vielen Unternehmen zu langsam und zu wenig strukturiert – ein echter Wachstumsblocker für Mittelständler.

    Warum viele Teams in der Neukundenakquise scheitern

    Im Podcast benennen wir die Ursachen schonungslos. Sie treffen fast jeden Mittelständler:

    1. Keine Struktur, keine Terminblocker, kein System

    Viele Teams „machen Akquise, wenn Zeit ist“ – und genau dann passiert sie nie. Ohne feste Slots im Kalender wird Neukundenakquise zum Lückenfüller, nicht zur Priorität.

    2. Alleine arbeiten statt im Team

    Solo-Seller lassen sich leichter ablenken, verlieren Fokus und brechen Routine ab. Ohne Gruppe fehlt der Rahmen, in dem Output zur Normalität wird.

    3. Fehlende Motivation und kein sozialer Druck

    Verkäufer, die niemanden haben, der sie zieht, liefern auf einem niedrigeren Level. Kein Vergleich, kein Benchmark, kein „Rudeljagen“ – nur Einzelsport.

    4. Keine Ansprechpartner, kein Sparring

    Fragen bleiben unbeantwortet, blinde Flecken werden nicht kleiner, sondern größer. Fehler wiederholen sich über Wochen und Monate.

    5. Wichtige Tools, Vorlagen und Skripte fehlen

    Ohne funktionale Templates wird jeder Call zum Experiment statt zum Prozess. Jeder baut sich seinen eigenen Stil – es gibt kein wiederholbares System.

    6. Kein Follow-up-System und Vertrauensverlust

    Viele Mittelständler verbrennen Chancen, weil Leads monatelang liegen bleiben. Dabei wird gerade Vertrauen im B2B immer wichtiger, weil schlechte Outreach-Methoden das Image ganzer Branchen beschädigen.

    Der entscheidende Hebel: Hyperpersonalisierung und Masse gleichzeitig abbilden

    Hyperpersonalisierung funktioniert – aber sie ist zeitintensiv.
    Masse funktioniert – aber sie ist oft unpersönlich und ineffektiv.

    Die Lösung: Systeme, die Personalisiertheit skalierbar machen.

    Das Framework aus dem Gespräch

    • Segmentierung und Priorisierung: Nicht alle Leads sind gleich wichtig. High-Potential-Accounts kommen zuerst.
    • Personalisierte Bausteine: Keine komplett individuellen Nachrichten, sondern modulare Templates mit 20–30 % echter Personalisierung.
    • Multi-Channel-Sequenzen: Kombination aus Telefon, E-Mail und LinkedIn mit klaren Schritten und Timings.
    • Recherchestrukturen: Klare Checklisten, welche Infos vor einem Kontakt recherchiert werden – nicht jedes Mal neu überlegen.
    • Tools, die Arbeit abnehmen: CRM, Sequencing-Tools, Recherche-Tools und klar dokumentierte Abläufe.

    So entsteht Akquise, die sich individuell anfühlt, aber nicht 20 Minuten Recherche pro Lead frisst.

    Der ideale Zustand: der perfekte B2B-Neukundenkontakt

    Im Podcast definieren wir einen Idealzustand, der alle Mittelständler elektrisiert:

    Du rufst einen Entscheider an, erreichst ihn sofort, er hat ein aktuelles Projekt und ist bereit, innerhalb der nächsten sechs Monate zu kaufen.

    Unrealistisch? Nein – erreichbar. Aber nur, wenn Systematik statt Zufall herrscht.

    Wir haben diesen Zustand zerlegt und rückwärtsgedacht:

    • Die richtige Zielgruppensegmentierung
    • Relevante Ansprechpartner in relevanten Rollen
    • Taktisch kluge Outreach-Sequenzen statt Einmal-Mails
    • Follow-up über Monate statt nur zwei Berührungspunkte
    • Tools, die Effizienz ermöglichen
    • Eine klare, wiederholbare Vertriebsstrategie

    Und vor allem: ein Team, das nicht theoretisiert, sondern jede Woche umsetzt.

    Das System, das Mittelständler wirklich brauchen

    Im Podcast entsteht aus all den Bausteinen eine Methodik, die wir als Grundlage für professionelle B2B-Neukundenakquise empfehlen.

    Die fünf Säulen erfolgreicher Neukundenakquise im B2B-Vertrieb

    1. Struktur

    Blocker, Prozesse, Checklisten, Skripte: Akquise passiert nach Plan – nicht „aus dem Bauch“. Jede Woche folgt einem klaren Ablauf.

    2. Kompetenz

    Gesprächsführung, Einwände, Einordnung der Buying Center – Skills entscheiden über Win-Rate und Pipeline-Qualität. Training ist kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

    3. Werkzeuge

    Skripte, Vorlagen, Templates, Sequenzen, Tools: Ohne Werkzeug kein Handwerk. Gute Vorlagen senken die Einstiegshürde und beschleunigen jeden neuen Seller.

    4. Systematische Effizienz

    Onboarding, Prozessdokumentation und Automatisierung dort, wo sie Sinn macht: Hier entsteht die eigentliche Rendite im Vertrieb. Wer Onboarding und Enablement professionalisiert, verkürzt die Zeit bis zur Produktivität deutlich.

    5. Hyperpersonalisierung im richtigen Maß

    Genau so viel Individualität, dass du auffällst. Genau so viel System, dass du skalieren kannst. Das ist der Spagat, den moderne B2B-Teams meistern müssen.

    Diese Säulen ermöglichen die Balance, die im Mittelstand über Gewinn oder Verlust entscheidet: Qualität UND Geschwindigkeit.

    Wie Vertriebsteams das Wissen wirklich verankern

    Der größte Fehler vieler Programme: Wissen ohne Umsetzung.

    Darum diskutieren wir im Podcast auch Modelle, die Teams nachhaltig transformieren:

    • Wöchentliche Calls mit klaren Zielen
    • 30 Minuten Inhalte – 60 Minuten Umsetzung
    • Individuelles Feedback auf echte Sales-Situationen
    • Gruppen-Accountability statt Einzelkämpfer-Modus
    • Messbare Fortschritte von Woche zu Woche

    Das ist einer der Gründe, warum Formate wie „Rudeljagen Starter“ wirken: Weil sie Theorie sofort in Output verwandeln.

    Fazit: Neukundenakquise im B2B entscheidet über die Zukunft des Mittelstands

    Neukundenakquise B2B ist keine einzelne Aktivität – sie ist ein System. Erfolgreiche Mittelständler schaffen es, Hyperpersonalisierung, Effizienz und klare Prozesse in Einklang zu bringen. Genau das macht erfolgreiche Neukundenakquise B2B Vertrieb für den Mittelstand aus.

    Teste das Gelernte in deinen nächsten drei Akquise-Sessions:

    • Blocke 90 Minuten nur für Akquise.
    • Arbeite mit einer klaren Sequenz, nicht improvisiert.
    • Personalisiere dort, wo es wirklich wirkt – etwa im Einstieg und in den Beispielen.

    Und wenn du dein Team systematisch auf ein neues Level bringen willst, hör in die Folge mit Andreas Kaldewey rein:

    👉 Podcast auf Spotify anhören
    👉 Podcast auf YouTube ansehen

  • Variable Vergütung im B2B-Vertrieb

    Variable Vergütung im B2B-Vertrieb

    Lesedauer 3 Minuten

    Warum dein aktuelles Provisionsmodell nicht funktioniert – und wie du es verbesserst

    Die meisten Probleme im Vertrieb entstehen nicht durch „faule Mitarbeiter“ – sondern durch schlechte Modelle. Genauer gesagt: durch Vergütungssysteme, die exakt das falsche Verhalten belohnen.
    Und wenn ein System falsche Anreize setzt, kann kein Coaching der Welt das retten.

    In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Rouven Kramer darüber, warum so viele Vergütungsmodelle in der Praxis scheitern – und wie moderne B2B-Teams sie neu denken müssen.

    Warum variable Vergütung so häufig nach hinten losgeht

    1. Falsche KPIs → falsches Verhalten

    Wenn eine Firma die gleiche Provision zahlt für:

    • einen Deal mit „Der Kiosk um die Ecke“
    • und einen Enterprise-Account, für den man 3 Monate arbeitet

    …dann entscheidet der Mensch logisch: „Ich nehme den Weg des geringsten Widerstands.“

    Das führt dazu, dass Top-Leads liegen bleiben – und Low-Value-Leads die Pipeline verstopfen.

    👉 Studien zeigen: Unternehmen mit klar definierten KPIs und sauberem Vertriebscontrolling erreichen 5–10 % mehr Umsatzwachstum.

    2. Teamziele killen Motivation

    Rouven bringt’s im Podcast brutal ehrlich auf den Punkt:
    „Teamziele funktionieren nicht – außer du willst ein Durchschnittsteam.“

    Warum?

    • Es fehlt immer jemand (Urlaub, Krankheit, Offboarding …)
    • Top-Performer tragen die Underperformer
    • Die Falschen profitieren vom Einsatz der Richtigen

    Motivation entsteht dort, wo Leistung sichtbar und fair vergütet wird – nicht dort, wo sie verwässert wird.

    3. Kein Alignment zwischen Marketing & Sales

    Viele Unternehmen merken gar nicht, wie viel Geld sie verlieren, weil Marketing und Vertrieb komplett unterschiedliche Anreize haben.

    Deine KPIs sagen: Opportunities schaffen.
    Marketing sagt: MQLs sammeln.

    Ergebnis: Chaos.

    👉 Gut abgestimmte Marketing–Sales-Teams erreichen 19 % schnelleres Umsatzwachstum.

    Warum dein Provisionsmodell nicht funktioniert – die 5 größten Fehler

    1. Gleiche Provision für ungleichen Aufwand

    Wenn „1 Termin = x Euro“ vergütet wird, ohne Unterschied nach Deal-Größe, Segment, ACV oder strategischer Relevanz → entstehen Oberflächen-Aktivität, aber kein Wert.

    2. Incentives, die nur kurzfristig funktionieren

    Ein Modell, das nur Closing belohnt, ignoriert Wertbeiträge im Prozess (Qualifizierung, Multi-Threading, Stakeholder-Management).

    3. Keine zweite Stufe („weiteres Engagement“) im Funnel

    Rouven erzählt:
    „Bei uns wird die Provision erst gezahlt, wenn der Prozess wirklich weitergeht – nicht nur beim ersten Termin.“

    Das verhindert Low-Value-Terminschrott und erhöht die Lead-Qualität.

    4. Keine klaren Rules of Engagement

    Wer hat den Account „verdient“?

    • Marketing?
    • Vertrieb?
    • Partner?
    • Oder der, der vor 3 Monaten mal eine E-Mail geschrieben hat?

    Ohne klare Regeln → Fight Club.

    5. Gebiets- oder Accountwechsel ohne Kompensation

    Nichts killt Motivation schneller, als jemandem nach Monaten die Wiedervorlagen wegzunehmen. Ein modernes Vergütungsmodell sieht anders aus

    Das 5-Stufen-Modell für faire und wirksame variable Vergütung

    1. Belohne Impact – nicht Aktivität

    • Enterprise-Leads → mehr Provision
    • Mid-Market → mittel
    • SMB → weniger

    Je höher der potenzielle Unternehmenswert, desto höher der Incentive.

    2. Vergüte Qualität, nicht nur „erste Bewegung“

    Beispiel:

    • 50 % Provision bei qualifiziertem Ersttermin
    • 50 % Provision, wenn der Deal tatsächlich weitergeht

    Ergebnis:
    Keine Pipeline-Inflation mehr. Keine Fake-Leads.

    3. Sorge dafür, dass Lead-Quellen nicht gegeneinander kämpfen

    Klare Regeln wie:

    • Marketing hat 90 Tage Anspruch
    • Sales darf danach übernehmen
    • Doppelgutschrift bei strategischen Accounts

    Teams, die diesen Alignment-Ansatz leben, steigern ihre Effizienz um 36 %.

    4. Vermeide Teamziele – nutze stattdessen Team-Incentives

    Teamziele = schlecht
    Team-Erlebnisse (z. B. Presidents-Club) = gut

    Warum?

    • Belohnung fürs Teamgefühl
    • Aber die Leistung bleibt individuell
    • Und jeder hat theoretisch die Chance zu gewinnen

    5. Incentivierung muss MIT der Rolle wachsen

    Ein SDR, der etwas sourced, verdient → Anteil.
    Ein AE, der closen muss, verdient → höheren Anteil.
    Ein Marketing-Team, das hochwertigen Traffic liefert, verdient → Anerkennung UND Bonus.

    Best Practices aus dem Podcast – komprimiert

    🔥 1. Keine Linear-Provisionen für alles

    Sonst wird nur das Einfachste gemacht.

    🔥 2. Keine Teamziele außer als Bonus-Erlebnis

    Sonst verlieren Top-Leute den Biss.

    🔥 3. Coaching und Vergütung müssen exakt dasselbe fördern

    Unternehmen mit dynamischem Coaching steigern ihre Win-Rates um 28 %.

    🔥 4. Marketing muss am echten Ergebnis beteiligt sein

    Visits sind egal.
    MQLs sind egal.
    AM ENDE ZÄHLT: Hat es Sales leichter gemacht?

    Fazit: Variable Vergütung im B2B-Vertrieb muss neu gedacht werden

    Viele Unternehmen scheitern nicht am Vertrieb, sondern an Vergütungsmodellen, die falsche Signale senden.

    Ein gutes Modell:

    • belohnt Wert, nicht Masse
    • schützt Fleiß
    • fördert Zusammenarbeit statt Reibung
    • motiviert Performer – ohne Underperformer mitzuziehen
    • schafft Klarheit und Fairness

    Wenn du ein Provisionsmodell baust, das diese Prinzipien erfüllt, wird dein Team automatisch besser performen – ohne dass du „mehr Druck“ machen musst.

  • So nutzen Top-Vertriebler Video für mehr Response – ohne extra Aufwand

    Lesedauer 2 Minuten

    Veröffentlicht am 14.11.2025 | Staffel 5, Episode 1

    🧩 Einleitung

    Video im Vertrieb? Für viele klingt das immer noch nach Aufwand, Technikstress oder Imagefilm. Marcel Pfenning beweist das Gegenteil: Mit der richtigen Lösung wird aus einem einzigen Video ein skalierter, persönlicher Vertriebsprozess – ganz ohne Copy-Paste.

    In dieser Folge von „Irgendwas mit Vertrieb“ sprechen wir über Video im Vertrieb, skalierbare Videonachrichten, persönliche Kundenansprache und warum Sales-Automatisierung nicht unpersönlich sein muss.

    🎧 Takeaways aus der Folge

    • Warum Standardmails in der Akquise ausgedient haben
    • Wie DeepX personalisierte Videobotschaften skalierbar macht
    • Warum Video mehr Vertrauen aufbaut als jede LinkedIn-Nachricht
    • Wie Marcel mit einem Tool hunderte Kontakte gleichzeitig erreicht

    🚀 Warum Video im Vertrieb so stark wirkt

    Video im Vertrieb verändert nicht nur die Tonalität deiner Ansprache – es verändert auch die Response-Quote. Menschen kaufen von Menschen. Und genau das sieht man im Video: Mimik, Stimme, echte Energie. Marcel beschreibt in der Folge, wie er mit Tools wie DeepX hunderte Kontakte per Videonachricht erreicht – und dabei persönlicher wirkt als jede Textmail.

    „Ich liebe die Möglichkeiten von Digital im Sales – aber sie sind nur Mittel zum Zweck, echte Gespräche zu führen.“

    🎯 3 Gründe, warum Video im B2B-Vertrieb besser konvertiert

    1. Videos durchbrechen das Muster
      Während alle anderen schreiben, bewegst du dich. Aufmerksamkeit garantiert.
    2. Video zeigt Persönlichkeit
      Authentizität schlägt Formulierung – vor allem in der ersten Kontaktaufnahme.
    3. Skalierbar, aber persönlich
      Mit Tools wie DeepX kannst du ein Video aufnehmen und mit Platzhaltern („Hi {{Name}}“) 1000-fach versenden.

    🔄 So funktioniert skalierter Video-Outreach

    In der Folge erklärt Marcel Schritt für Schritt, wie er mit DeepX vorgeht:

    • Ein Video aufnehmen, z. B. 30 Sekunden Begrüßung
    • Dynamische Textblöcke mit Namen oder Firma
    • Automatisierte Verteilung über LinkedIn oder Mail

    Das Ganze ist damit nicht nur automatisiert, sondern auch effizient und dennoch persönlich. Genau das, was im modernen Vertrieb zählt.

    💬 Weitere starke Zitate aus der Folge

    • „Innovativer Sales erhöht einfach die Wahrscheinlichkeit, mit den spannendsten Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.“
    • „Ich mache meinen Vertrieb dezentral und digital.“

    📊 Zahlen, die überzeugen

    • 71 % der B2B-Käufer sagen, dass Videos ihre Kaufentscheidungen stark beeinflussen.
      HubSpot State of Video Marketing Report 2024
    • Unternehmen mit personalisierten Videonachrichten verzeichnen bis zu 3x höhere Antwortraten in der Kaltakquise.
      Vidyard Benchmark Report 2024

    ⚠️ Vermeide diesen Fehler im Vertrieb

    Fehler #5 – Skripte, die nicht zu dir passen
    Viele Teams setzen auf generische Standardmails – doch was heute funktioniert, ist echte Persönlichkeit im Outreach.

    🎥 Video ansehen: 25 Fehler im B2B-Vertrieb – Fehler #5

    🧾 Fazit

    Video im Vertrieb ist kein „Nice to have“ mehr – es ist die effektivste Methode, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Nähe zu schaffen und Termine zu sichern. Marcel zeigt mit DeepX, wie skalierbare Videonachrichten heute aussehen können: persönlich, automatisiert, wirksam.

    Wer heute noch auf Standardmails setzt, wird übersehen. Wer mutig auf Video geht, wird gesehen – und gebucht.

    🎧 Jetzt reinhören & ansehen

    👤 Über den Gast

    Marcel Pfenning ist Mitgründer von DeepX und Experte für personalisierte Videokommunikation im B2B-Vertrieb.

    🔗 LinkedIn-Profil ansehen

  • B2B Vertrieb im Finanzsektor – Insights von DLL Vertriebsleiter Peter Lingner

    B2B Vertrieb im Finanzsektor – Insights von DLL Vertriebsleiter Peter Lingner

    Lesedauer 4 Minuten

     

    B2B Vertrieb im Finanzsektor: Ein Blick hinter die Kulissen mit Peter Lingner

    Einführung: Warum B2B Vertrieb im Finanzsektor heute wichtiger denn je ist

    Im B2B Vertrieb im Finanzsektor hat sich in den letzten Jahren vieles verändert – neue Technologien, veränderte Kundenerwartungen, regulatorische Anforderungen. Doch trotz aller digitalen Tools und Prozesse bleibt eine Sache gleich: Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht.

    Im Gespräch mit Peter Lingner, Vertriebsleiter der DLL Group für die Region DACH im Bereich Construction, Transport & Industrie, blicken wir tief hinter die Kulissen eines Unternehmens, das den B2B Vertrieb im Finanzsektor nicht nur versteht, sondern aktiv gestaltet.

    Podcast & Video zum Thema

    🎧 Höre oder sieh dir das vollständige Interview hier an:

    Wer ist Peter Lingner? – Ein Vertriebsprofi mit 25 Jahren Erfahrung

    Stationen, Branche & Mindset

    Peter Lingner lebt und atmet den B2B Vertrieb im Finanzsektor. Seit über zwei Jahrzehnten ist er in der Leasingbranche tätig. Heute leitet er bei der DLL Group das Neugeschäft in der DACH-Region für große Industrie-, Transport- und Baumaschinenkunden.

    Seine Stationen führten ihn durch verschiedene Funktionen – vom klassischen Außendienst über Key Account Management bis hin zur heutigen Führungsposition. Und immer blieb eines gleich: Der Fokus auf den Menschen.

    Menschen machen den Unterschied – warum Vertrieb keine Software ersetzen kann

    „Geschäfte werden unter Menschen gemacht. Alles andere sind nur Systeme, die dabei helfen.“ – Peter Lingner

    Trotz Digitalisierung, CRM-Systemen und Automatisierung: Für Peter ist klar, dass der persönliche Kontakt im B2B Vertrieb im Finanzsektor entscheidend bleibt. Denn dort, wo es um hohe Summen, Vertrauen und langfristige Kooperationen geht, braucht es zwischenmenschliches Gespür.

    Vertrieb im Wandel: Herausforderungen im B2B Finanzumfeld

    Regulierung, Prozesse & Geschwindigkeit – ein täglicher Spagat

    Die Realität im heutigen Finanzvertrieb: Auf der einen Seite wünschen sich Kunden schnelle Entscheidungen und einfache Prozesse. Auf der anderen Seite steigen regulatorische Anforderungen, Risikobewertungen und Dokumentationspflichten stetig.

    „Immer wenn wir denken, ein Prozess ist vereinfacht, kommt eine neue Regulierung um die Ecke.“ – Peter Lingner

    Der B2B Vertrieb im Finanzsektor muss daher nicht nur verkaufen, sondern auch erklären. Warum dauert etwas? Was muss geprüft werden? Welche Vorteile bringt ein strukturierter Prozess? Vertrieb wird so zur Übersetzungsarbeit zwischen Kunde und Organisation.

    Warum persönliche Nähe trotz Technologie entscheidend bleibt

    Auch wenn Tools wie Teams, CRM und digitale Signaturen heute zum Alltag gehören, bleibt der persönliche Austausch entscheidend. Denn je komplexer die Lösung, desto wichtiger ist Vertrauen. Und das entsteht selten per E-Mail.

    Vertrieb bei DLL: Organisation, Prozesse & Kultur

    Was neue Mitarbeitende in den ersten 100 Tagen erwartet

    Die DLL Group ist ein global agierendes Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitenden. Neue Mitarbeitende erwartet eine komplexe Matrixorganisation, die aber vor allem auf eins setzt: Menschen, die wissen, wen man fragen muss.

    Der erste Schritt? Den Weg eines Vertrags im Unternehmen verstehen – vom Erstkontakt bis zur Abwicklung. Dabei lernt man alle Abteilungen kennen: Sales Support, Kredit, Compliance, Collections, Finance und viele mehr.

    Warum Onboarding und interne Netzwerke entscheidend sind

    Gerade im B2B Vertrieb im Finanzsektor gilt: Wer die richtigen internen Kontakte kennt, arbeitet schneller und erfolgreicher. DLL setzt deshalb stark auf Onboarding, Mentoring und interne Schulung.

    „Wir wissen vielleicht nicht alles – aber wir wissen, wer es weiß.“ – Peter Lingner

    Der Verkaufszyklus im Finanzbereich: Zwischen Speed & Nachhaltigkeit

    Von der Einmalfinanzierung bis zur Systemlösung

    Nicht jeder Deal ist gleich. Manche Kunden brauchen eine einmalige Finanzierung für ein Objekt – ein Traktor, eine Maschine, ein medizinisches Gerät. Andere brauchen ein ganzes Finanzierungssystem, das ihnen erlaubt, selbst schneller zu verkaufen.

    Das bedeutet: Der Vertrieb muss sowohl transaktionsorientiert als auch prozessstrategisch denken können.

    Nach dem Abschluss ist vor dem nächsten Gespräch

    Ein Vertrag ist nicht das Ende – sondern oft der Anfang. Bei Leasingverträgen mit Laufzeiten von fünf bis sieben Jahren geht es auch um Nachbetreuung, Verlängerung, Umbauten, Rückläufer oder Neuverträge.

    Deshalb wird der persönliche Kontakt auch nach Vertragsabschluss gepflegt – ein wichtiger Faktor im nachhaltigen B2B Vertrieb im Finanzsektor.

    Peter Lingners Vertriebsphilosophie: Fragen, zuhören, begleiten

    Warum gute Verkäufer nie aufhören zu fragen

    Vertrieb ist für Peter kein Push-Verkauf, sondern Pull-Interesse. Wer die richtigen Fragen stellt, entdeckt oft mehr als im ersten Moment sichtbar ist. Häufig entsteht das eigentliche Projekt erst nach dem dritten oder vierten Gespräch.

    Beziehungen statt Abschlüsse – was wirklich zählt

    Abschlusszahlen sind wichtig – aber nachhaltige Kundenbindung ist entscheidender. Peter beschreibt, wie wertvoll es ist, wenn Kund:innen selbst nach Jahren zurückkommen, weil sie den persönlichen Kontakt schätzen.

    Technologie, KI und der Mensch im Vertrieb

    Warum KI den Vertrieb nicht ersetzt – sondern verbessert

    Die KI-Debatte ist im B2B Vertrieb im Finanzsektor angekommen. Peter glaubt nicht, dass KI den Menschen ersetzen kann. Aber: KI kann helfen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen.

    Datenanalyse, Vorhersagemodelle, CRM-Automation – all das kann Verkäufer:innen helfen, den perfekten Zeitpunkt und die richtige Information parat zu haben.

    Wie Datenqualität zum Vertriebsturbo wird

    Ein CRM-System ist nur so gut wie seine Daten. Wer nicht sauber pflegt, kann auch keine sauberen Vorhersagen treffen. Für Peter ist deshalb klar: Datenpflege ist keine Last – sondern eine Investition in zukünftigen Vertriebserfolg.

    Team, Werte & Karrierechancen bei der DLL Group

    Vertriebler:innen gesucht – offene Stellen in einem wachsenden Unternehmen

    Die DLL Group wächst stetig – und sucht aktiv Verstärkung im Vertrieb. Wer Lust auf anspruchsvollen B2B Vertrieb im Finanzsektor hat und Teil eines motivierten, unterstützenden Teams werden will, findet hier die passende Plattform:

    👉 Jetzt offene Stellen entdecken bei DLL Group

    Arbeiten bei DLL: Warum Erfolg auch gefeiert werden darf

    Bei allem Fokus auf Prozesse, Zahlen und Effizienz – DLL ist ein Unternehmen, das Erfolge feiert. Ob der erste große Abschluss oder das 25-jährige Jubiläum: Gemeinsam Erreichtes wird wertgeschätzt. Das prägt die Kultur.

    Fazit: 5 Prinzipien für erfolgreichen B2B Vertrieb im Finanzsektor

    • Stelle den Menschen in den Mittelpunkt: Vertrauen ist das A und O im Finanzvertrieb.
    • Verstehe den gesamten Prozess: Vom ersten Kontakt bis zur Rückgabe des Leasingobjekts.
    • Nutze Technologie gezielt: KI & CRM helfen nur, wenn du sie intelligent einsetzt.
    • Frage, hinterfrage, höre zu: Die besten Projekte entstehen im Dialog.
    • Pflege dein Netzwerk: intern wie extern – der Weg führt immer über Menschen.